Auf 2.014m befindet sich die höchst gelegene Dauersiedlung der Ostalpen!
Die Rofenhöfe befinden sich in rund 2 km Entfernung von Vent und sind die höchst gelegene Dauersiedlung der Ostalpen (2.014m Seehöhe). Bereits im 13. Jahrhundert kam es hier zu ersten Ansiedlungen durch Schafhirten und heute werden die Höfe das ganze Jahr über bewirtschaften. Sie sind ein Etappenziel von vielen Bergtouren die daran vorbeiführen und ein beliebter Treffpunkt für Bergfreunde. Einen Besuch sollte man auf jeden Fall auch der bekannten Haflingerzucht von Franz Klotz abstatten.
Leander Klotz war ein berühmter Vorfahre der heutigen Rofner Bewohner, denn er war im Jahre 1848 der Erstbesteiger der Wildspitze – Tirols höchstem Berg mit 3.774m Seehöhe. Zusammen mit seinem Bruder wurde er von dem berühmten Gletscherpfarrer Franz Senn zu Bergführern ausgebildet.
Die imposante Hängeseilbrücke bietet tiefe Einblicke in die, von der Natur erschaffenen Schlucht!
In der Nähe der Rofenhöfe befindet sich die Hängeseilbrücke, welche sich über die Rofnerschlucht spannt. Die Brücke ist 46 Meter lang und von dort aus blickt man in die über 30 Meter tiefe Schlucht hinab. Ein Gefühl von Respekt begleitet den Blick entlang der Ache und macht deutlich wie viel Interessantes die Natur im Ötztal wirklich zu bieten hat.
Die frühere Überquerung der Schlucht war weitaus anstrengender und gefährlicher, denn damals existierte die Hängeseilbrücke noch nicht. Man musste die Felswand hinabsteigen, über einen kleinen Steg über die Rofnerache gehen und an der anderen Seite die Felsen wieder nach oben klettern. Im Jahre 1967 wurde erstmals eine Brücke über die Schlucht errichtet, welche 1984 vom Land Tirol erneuert wurde und so ein bequemes überqueren der Schlucht ermöglichte.