Die Bauerngemeinde stand früher unter der Herrschaft von Adeligen und wurde am Anfang des 19. Jahrhunderts dem Bezirk Silz zugewiesen und erst 1891 als selbstständige Pfarre anerkannt. Von Südtirol ziehen jedes Jahr im Sommer rund 2000 bis 3000 Schafe über die Pässe und weiden für einige Monate in Vent.
Der legendäre Fund des Ötzi-Mannes am Tiesenjoch zeigt, dass schon vor langer Zeit dieser Weg eine große Bedeutung spielte. Erstmals tauchte die Siedlung Vent unter dem Namen „Fende“ im Jahre 1241 in Aufzeichnungen auf.

- KS-01: Vent mit Talleitspitze
Die Ortschaft Vent liegt in rund 1900 Metern Meereshöhe. Einige Bergbauernhöfe (Rofenhöfe) befinden sich sogar bis auf 2014m Höhe und sind damit die höchstgelegene Dauersiedlung in der östlichen Alpin-Region. Dort in der Nähe befindet sich die 46 Meter lange Hängebrücke, welche sich über die 30 Meter tiefe „Rofner Schlucht“ spannt.
Das Ventertal liegt umgeben von imposanten 3000ern und im Winter glitzert der Schnee von allen Seiten und hüllt das Dorf in eine beeindruckende Atmosphäre. Hier befindet sich auch die Wildspitze – der höchste Berg Tirols mit 3.774m.