Der Knappenweg erstreckt sich über Kühtai, Ochsengarten und Hochoetz und beim betrachten der heutigen Landschaft, bleibt Einem die Geschichte, die sich dahinter verbirgt, vorerst verborgen. Heute zieren alte Zirbenbäume und wunderschöne, seltene Alpenpflanzen die Gegend. Unberührt und still breitet sich hier die Landschaft vor Ihnen aus, doch vor rund 350 Jahren sah es noch etwas anders aus.
Hunderte Knappen arbeiteten hart um Erz aus dem Bergwerk abzutragen. Mit einfachen Hilfsmitteln wie Hammer, Karren und Ochsen wurde das abgetragene Material zur Pochermühle gebracht. Das herausgearbeitete Erz konnte nun ins Tal befördert und weiterverarbeitet werden. Das nachgebaute Knappenhaus, zeigt nicht nur die damalige Holzhausbauart, sondern es befindet sich auch ein kleines Bergbaumuseum darin. Dieses kann bei geführten Wanderungen besichtig werden und für die Wanderer gibt es auch einen Schutzraum für eine Rast.
In der Nähe befindet sich auch ein wiedererrichtetes Pochwerk. Diese Mühle war notwendig um das taube Gestein von dem kostbaren Erz zu trennen und wurde am originalen Standort nachgebaut. Der Bergstollen in dem früher gearbeitet wurde befindet sich auch ca. 2.500m Seehöhe. Allerdings kann er heute nicht mehr betreten werden und wurde aus Sicherheitsgründen versperrt.